Schmetterlinge Panamas
Panama ist die Landenge zwischen zwei Amerika, ein biologischer Korridor für Tausende von Arten, mit mehr als 1.200 Arten auf Wander- und Artbildungsrouten.

Schmetterlinge Panamas: Überblick
Panama ist eine schmale Landenge von 80 bis 200 km Breite, die Nord- und Südamerika verbindet. Diese einzigartige Geographie macht das Land zu einem der wichtigsten Biodiversitätszentren der Welt. Mehr als 1.200 Tagfalterarten sind nachgewiesen — vergleichbar mit einzelnen Amazonasregionen.
Biologischer Korridor
Die panamaische Landenge entstand vor etwa 3 Millionen Jahren, als tektonische Bewegungen Nord- und Südamerika verbanden. Dieses Ereignis — der Große Amerikanische Faunenaustausch — ermöglichte Arten die Wanderung in beide Richtungen. Panamas Schmetterlinge spiegeln beide Faunen wider: nördliche Edelfalter grenzen an südamerikanische Morphofalter und Passionsfalter.
Schlüsselorte
Insel Barro Colorado
Diese künstliche Insel im Gatunsee (entstanden beim Bau des Panamakanals) ist einer der am besten erforschten Tropenwälder der Welt. Die biologische Station des Smithsonian Tropical Research Institute (STRI) überwacht Schmetterlinge seit den 1920er-Jahren.
Chiriquí-Gebirge
Eine Bergregion im Westen Panamas mit Nebelwäldern und Hochgebirgswiesen. Hier kommen mittelamerikanische Gebirgsarten vor: Berg-Passionsfalter, Apollofalter und endemische Bläulinge.


