Phoebus-Apollofalter
Der Phoebus-Apollofalter ist ein Berg-Ritterfalter mit weißen Flügeln, ähnlich dem Apollofalter, aber kleiner. Er lebt im Hochgebirge des Altai, Sibiriens und Zentralasiens.

Wichtigste Fakten
- Lateinischer Name
- Parnassius phoebus
- Familie
- Papilionidae
- Flügelspannweite
- 50-65 mm
- Flugzeit
- Juli — August
- Futterpflanzen
- Scharfer Mauerpfeffer, Steinbrech
- Schutzstatus
- LCNicht gefährdet (Least Concern)
Aussehen
Der Phoebus-Apollofalter (Parnassius phoebus) ist ein Berg-Ritterfalter mit einer Flügelspannweite von 50–65 mm. Die Flügel sind weiß, leicht durchscheinend. Schwarze Flecken auf den Vorderflügeln; zwei rote (manchmal orange) „Augenflecken" mit weißem Zentrum und dünnem schwarzem Rand auf den Hinterflügeln.
Im Vergleich zum Apollofalter ist er kleiner, und die Flügel sind durchsichtiger. Das Fleckenmuster ist weniger variabel.
Verbreitungsgebiet und Lebensraum
Der Phoebus-Apollofalter ist eine arktisch-alpine Art mit fragmentiertem Verbreitungsgebiet in den Bergen und der Arktis Nordamerikas, Asiens und Europas. In Russland im Altai, den Sajan-Bergen, sibirischen Gebirgszügen und im Fernen Osten.
Er bewohnt felsige alpine Wiesen in der subnivalen Zone. Er kommt höher vor als der Apollofalter.
Lebenszyklus
Eine Generation pro Jahr. Flugzeit Juli–August — ein kurzer arktischer Sommer.
Ei oder Raupe überwintert. Die Entwicklung dauert aufgrund der kurzen Vegetationsperiode 1–2 Jahre. Die Raupe ist bei niedrigen Temperaturen aktiv. Die Puppe befindet sich in einem losen Kokon unter Steinen.
Leben im Hochgebirge
Oberhalb von 3.000 m fliegt er nur an sonnigen Tagen über +15 °C. Bei kaltem Wetter sind die Falter regungslos und sonnen sich auf erwärmten Felsen. Die aktive Saison überschreitet nicht 4–6 Wochen.


