Alexanor
Der Alexanor ist ein seltener Ritterfalter mit gelb-schwarzen Flügeln, der in Bergregionen des Kaukasus und der Krim lebt und nur sehr selten zu sehen ist.

Wichtigste Fakten
- Lateinischer Name
- Papilio alexanor
- Familie
- Papilionidae
- Flügelspannweite
- 56-70 mm
- Flugzeit
- Mai — Juli
- Futterpflanzen
- Opopanax chironium, Seseli montanum, Ptychotis heterophylla
- Schutzstatus
- NTGering gefährdet (Near Threatened)
Aussehen
Der Alexanor (Papilio alexanor) ist ein prächtiger Ritterfalter mit einer Flügelspannweite von 56–70 mm. Im Allgemeinen ähnelt er dem Schwalbenschwanz: gelbe Flügel mit breiten schwarzen Rändern. Beim Alexanor sind die gelben Streifen auf den Vorderflügeln schmaler und zahlreicher.
Die Hinterflügel tragen einen blauen Bogen, einen roten „Augenfleck" und einen gut ausgebildeten Schwanz. Die Hinterflügelunterseite hat gelbe und blaue Streifen.
Verbreitungsgebiet und Lebensraum
Eine mediterrane Art. Sie reicht von Südfrankreich und Spanien bis in den Iran. In Russland — nur der Kaukasus (Dagestan) und die Krim, am Nordrand ihres Verbreitungsgebiets.
Sie bewohnt trockene, felsige Berghänge mit xerophytischer Vegetation und wild wachsenden Doldenblütlern. Höhenlage 200–1.800 m.
Lebenszyklus
Eine Generation pro Jahr. Flugzeit Mai bis Juli.
Die Eier werden einzeln auf Doldenblütlern abgelegt (hauptsächlich Opopanax und Seseli). Die Raupe ist grün mit schwarzen Querbändern, wie bei anderen Ritterfaltern. Die Puppe überwintert.
Schutzstatus in Russland
Im russischen Roten Buch als äußerst selten mit begrenztem Verbreitungsgebiet verzeichnet. Die Hauptbedrohungen sind Störungen felsiger Biotope: Beweidung, Erholungsnutzung und der Verlust wild wachsender Doldenblütler. Die Bestände sind gering, Nachweise sporadisch.


