Goldene Acht
Die Goldene Acht ist ein gelber oder weißlicher Weißling. Männchen sind zitronengelb, Weibchen oft weiß. Sie lebt auf Wiesen mit Klee.

Wichtigste Fakten
- Lateinischer Name
- Colias hyale
- Familie
- Pieridae
- Flügelspannweite
- 40-52 mm
- Flugzeit
- Mai — September
- Futterpflanzen
- Rotklee, Luzerne, Mäusewicke, Platterbse
- Schutzstatus
- LCNicht gefährdet (Least Concern)
Aussehen
Die Goldene Acht (Colias hyale) ist ein mittelgroßer Schmetterling mit einer Flügelspannweite von 40–52 mm. Männchen sind zitronengelb mit einem schwarzen Rand entlang des Außenrandes und einem orangen Fleck in der Mitte des Hinterflügels. Weibchen kommen in zwei Formen vor: gelb (ähnlich dem Männchen, aber blasser) und weiß (forma alba).
Die Hinterflügelunterseite ist grünlich-gelb mit einem silbrigen Fleck in der Mitte.
Verbreitungsgebiet und Lebensraum
Weit verbreitet in Europa und Asien. In Russland im europäischen Teil und in Sibirien häufig.
Sie lebt auf offenen Wiesen, Klee- und Luzernefeldern sowie an Wegrändern. Eng an kultivierte und wilde Hülsenfrüchtler gebunden.
Lebenszyklus
2–3 Generationen pro Jahr. Die Raupe überwintert. Die erste Generation fliegt Mai–Juni, die zweite Juli–August, die dritte August–September.
Eier einzeln auf Hülsenfrüchtlerblättern. Die Raupe ist grün mit blassem Seitenstreifen. Die Puppe ist grün, an einem Stängel befestigt.
Gelblinge und Landwirtschaft
Gelblinge besuchen aktiv Klee- und Luzernefelder, wo sie wichtige Bestäuber sind. Die Raupen fressen Hülsenfrüchtlerblätter, doch der Schaden ist meist gering. Sie sind charakteristische Schmetterlinge der Kulturlandschaft.


