Kleopatrafalter
Der Kleopatrafalter ist ein großer Schmetterling Südrusslands und des Mittelmeerraums. Männchen haben einen leuchtend orangen Fleck auf dem Vorderflügel — der farbenprächtigste unter den Zitronenfaltern.

Wichtigste Fakten
- Lateinischer Name
- Gonepteryx cleopatra
- Familie
- Pieridae
- Flügelspannweite
- 54-72 mm
- Flugzeit
- März — Oktober
- Futterpflanzen
- Faulbaum, Kreuzdorn
- Schutzstatus
- LCNicht gefährdet (Least Concern)
Aussehen
Der Kleopatrafalter (Gonepteryx cleopatra) ist ein großer Schmetterling mit einer Flügelspannweite von 54–72 mm. Das Männchen ist der farbenprächtigste unter den Zitronenfaltern: leuchtend gelbe Flügel mit einem riesigen orangeroten Fleck auf dem größten Teil des Vorderflügels. Das Weibchen ist blassgrünlich oder weiß — wie beim Zitronenfalter.
Die Flügelform ist eckig mit kleinen Fortsätzen — wie beim Zitronenfalter, zu dessen Gattung Gonepteryx der Kleopatrafalter gehört.
Verbreitungsgebiet und Lebensraum
Der Kleopatrafalter ist eine mediterrane Art. Er kommt auf den Kanarischen Inseln, in Nordafrika, Südeuropa und Kleinasien vor. In Russland nur auf der Krim und im Nordkaukasus.
Er lebt in Macchia, Garigue und an steinigen Hängen mit Kreuzdorngebüsch. In den Bergen erreicht er 1.500 m.
Lebenszyklus
Eine Generation pro Jahr, wie beim Zitronenfalter. Er lebt bis zu 10–11 Monate. Er erscheint im März nach der Überwinterung, ist bis zum Herbst aktiv und überwintert dann erneut.
Eier auf Kreuzdorn. Die Raupe ist grün, auf Blättern getarnt. Die Puppe ist waagerecht an einem Ast befestigt.
Vergleich mit dem Zitronenfalter
Kleopatrafalter und Zitronenfalter sind nahe Verwandte, die ähnliche Nischen in unterschiedlichen Klimazonen besetzen. Auf der Krim kommen beide gemeinsam vor; die Weibchen sind kaum zu unterscheiden. Männchen lassen sich leicht anhand der Größe des orangen Flecks unterscheiden.


