Alexis-Bläuling
Der Alexis-Bläuling ist ein kleiner Frühlingsbläuling. Die Hinterflügelunterseite ist leuchtend grün mit weiß umringten Flecken, was ihn leicht erkennbar macht.

Wichtigste Fakten
- Lateinischer Name
- Glaucopsyche alexis
- Familie
- Lycaenidae
- Flügelspannweite
- 26-36 mm
- Flugzeit
- April — Juni
- Futterpflanzen
- Mäusewicke, Platterbse, Klee
- Schutzstatus
- LCNicht gefährdet (Least Concern)
Aussehen
Der Alexis-Bläuling (Glaucopsyche alexis) ist ein kleiner Bläuling mit einer Flügelspannweite von 26–36 mm. Männchen sind oben leuchtend blau mit schmalem dunklem Rand. Weibchen sind dunkelbraun.
Das entscheidende Merkmal ist die Hinterflügelunterseite: leuchtend grün mit einer Reihe schwarzer Flecken in weißen Ringen. Das Grün auf der Unterseite macht ihn auf frischem Laub unauffällig.
Verbreitungsgebiet und Lebensraum
Kommt in Europa und im gemäßigten Asien vor. In Russland im europäischen Teil.
Er lebt an warmen Waldrändern, Wiesenhängen und Wegrändern mit Hülsenfrüchtlern. Einer der frühesten Bläulinge.
Lebenszyklus
Eine Generation pro Jahr. Flugzeit April bis Juni.
Eier an Knospen und Blättern von Hülsenfrüchtlern. Die Raupe ist grün und ernährt sich von Blüten und jungen Hülsen. Die Puppe ist bräunlich. Die Puppe überwintert.
Wie andere Bläulinge steht die Raupe in Verbindung mit Ameisen, die sie im Austausch für Honigtau aus einer Rückendrüse beschützen.


