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Polyommatus amandus

Vogelwicken-Bläuling

~1 Min.

Der Vogelwicken-Bläuling ist ein großer Bläuling mit leuchtend blauen Flügeln. Männchen sind intensiv blau ohne orange Halbmonde, anders als bei den meisten verwandten Arten.

Vogelwicken-Bläuling

Wichtigste Fakten

Lateinischer Name
Polyommatus amandus
Familie
Lycaenidae
Flügelspannweite
30-40 mm
Flugzeit
Mai — Juli
Futterpflanzen
Mäusewicke, Platterbse, Duftwicke
Schutzstatus
LCNicht gefährdet (Least Concern)

Aussehen

Der Vogelwicken-Bläuling (Polyommatus amandus) ist einer der größeren Bläulinge mit einer Flügelspannweite von 30–40 mm. Männchen: Oberseite intensiv blau mit breitem graudunklem Rand. Weibchen dunkelbraun, manchmal mit leichtem Blau an der Flügelbasis.

Die Unterseite ist blass graubraun mit Reihen schwarzer Flecken in weißen Ringen und ohne orange Halbmonde am Rand — anders als beim Hauhechel-Bläuling.

Verbreitungsgebiet und Lebensraum

Kommt in Europa und im gemäßigten Asien vor. In Russland im europäischen Teil und in Sibirien.

Er bevorzugt feuchte Wiesen, Flussauen sowie Waldränder und -lichtungen. Anspruchsvoller als der Hauhechel-Bläuling — benötigt reichlich Wicke und Platterbse.

Lebenszyklus

Eine Generation pro Jahr. Flugzeit Mai bis Juli, Höhepunkt im Juni.

Eier an Blättern und Stängeln der Wicke. Die Raupe ist grün. Wie die meisten Bläulinge zieht sie Ameisen an. Die Puppe überwintert im Boden.

Ökologie

Der Vogelwicken-Bläuling ist ein nützlicher Indikator für den Zustand feuchter Wiesen. Entwässerung und intensive Mahd verringern die Bestände in weiten Teilen Europas.

Die Falter besuchen Nektarpflanzen: Klee, Thymian, Luzerne. Männchen versammeln sich an feuchten Bodenstellen.

Siehe auch

Hauhechel-Bläuling
Hauhechel-Bläuling
Alexis-Bläuling
Alexis-Bläuling
Familie Lycaenidae
Familie Lycaenidae

Häufig gestellte Fragen