Grünaderweißling
Der Grünaderweißling ist ein kleiner Weißling mit charakteristischen grünen Adern auf der Hinterflügelunterseite. Der häufigste der drei «Garten-Weißlinge».

Wichtigste Fakten
- Lateinischer Name
- Pieris napi
- Familie
- Pieridae
- Flügelspannweite
- 38-50 mm
- Flugzeit
- April — September
- Futterpflanzen
- Knoblauchsrauke, Ackersenf, Kohl, Rettich
- Schutzstatus
- LCNicht gefährdet (Least Concern)
Aussehen
Der Grünaderweißling (Pieris napi) ist ein kleiner Weißling mit einer Flügelspannweite von 38–50 mm. Die Oberseite ist weiß mit einem kleinen dunklen Fleck an der Vorderflügelspitze. Er ähnelt dem Kleinen Kohlweißling, unterscheidet sich aber bei genauerem Hinsehen.
Das entscheidende Merkmal ist die Hinterflügelunterseite: nicht schlicht gelblich-weiß wie beim Kleinen Kohlweißling, sondern mit dunkelgrüner oder grauer Aderung entlang der Flügeladern.
Verbreitungsgebiet und Lebensraum
Eine der am weitesten verbreiteten Arten Eurasiens. In Russland überall vorkommend.
Eurytoper als Großer und Kleiner Kohlweißling: Er bevorzugt feuchtere, schattigere Orte — Bachufer, feuchte Ränder, Flussauen. Er besucht Wiesen mit wilden Kreuzblütlern.
Lebenszyklus
2–3 Generationen pro Jahr. Die Puppe überwintert. Die erste Generation fliegt im April–Mai, die zweite im Juli.
Eier einzeln auf Blättern oder Stängeln von Kreuzblütlern. Die Raupe ist grün, gut getarnt. Die Puppe ist grün oder gräulich.
Variabilität
Der Grünaderweißling zeigt eine starke saisonale Variation. Frühjahrsformen (forma napaeae) sind kleiner mit schwächerem Muster; Sommerformen sind größer und kontrastreicher. Bergpopulationen haben dunklere Aderung.


